die glocke 2017 07 25 Wenn die „Schäbigen Sandbiester“ sich mit der „HSG Lieberampool“ duellieren oder die „Sierra Sombreros“ auf „Wo ist Walther“ treffen, dann wird in Sassenberg Beachhandball zelebriert. Zuletzt wurde die Hesselstadt Zeuge des Innogy-Beach-Cups. Und das bereits zum 15. Mal. Der VfL begrüßte als Ausrichter der sandigen Gaudi mehr als 500 Sportler, die teilweise eine weite Anreise auf sich genommen hatten. Aber auch einige heimische Teams ließen sich den Wechsel von der Halle ins Freie nicht nehmen und waren mit unterschiedlichem Erfolg vertreten. Mit Glück und Geschick überstand „Sand Anger“, eine aus Seniorenspielern und A-Junioren bestehende Combo des Ausrichters, die Vorrunde. Siege gegen die „Sandgranaten Fuldatal“ und die „Beach Bulls“ aus Ennigerloh bescherten den Sprung ins Viertelfinale.

Dort war jedoch gegen die „Student Sunblockers“ aus Havixbeck, die sich später im Finale dem „1. SC Triebefeld“ (Bielefeld) beugen mussten, Ende. Zum Inventar des Turniers gehört mittlerweile das „Koopa Troopa Beachteam“. Geschenkt wurde der Formation aus Warendorf und Sassenberg aber nichts, die Teilnahme am Finaltag war ihr nicht vergönnt. Zwei Siegen standen ebenso viele Niederlagen entgegen, was in der Endabrechnung den dritten Platz bedeutete. Zu wenig für das Weiterkommen. Keinerlei Chance hatten die Handballer des SC Everswinkel, die als „Beach Socken“ an den Start gegangen waren. Sie verabschiedeten sich mit vier Niederlagen. Bedeutend besser schlugen sich da die Frauen aus dem Vitusdorf. Als „SC Arning“ leistete sich der Oberligist in der Vorrunde nur einen Satzverlust und zog als Gruppenerster in die Runde der letzten Acht ein. Da ereilte ihn gegen den späteren Turniersieger „Flying Roes“ aus Köln das Aus. Nachdem beide Teams je einen Satz gewonnen hatten, zog Everswinkel im entscheidenden Shoot-Out mit 1:2 den Kürzeren. Das Schicksal hatte die Handballerinnen aus dem Vitusdorf mit denen aus der Hesselstadt in eine Vorrundengruppe gelost. Das direkte Duell entschied der Favorit erwartungsgemäß für sich. Mit dem Weiterkommen hatten die Gastgeberinnen nichts zu tun. Gegen die „Tuffi Tanten“ gelang zumindest ein Satzerfolg. Gänzlich ohne einen solchen mussten sich die Spielerinnen der Warendorfer SU verabschieden. Aber wie der Teamname „Here for Beer“ unmissverständlich klar machte, setzten diese andere Prioritäten.

Quelle: die Glocke