glocke 2016 07 28 s Sommer, Party, Beachhandball – so lautete das inoffizielle Motto für die 46 Mannschaften, die am Wochenende das Gelände rund um das VfL-Vereinsheim besiedelt hatten, um am 14. RWE-Beach-Cup teilzunehmen. Wie stets bei diesem Turnier stand nicht der sportliche Erfolg, sondern das spaßige Miteinander auf und abseits des Platzes im Vordergrund. Wer gerade selbst nicht auf dem Spielfeld ackerte, feuerte stimmgewaltig andere Teams an, nutzte die Pause, um auf dem Zeltplatz den Grill anzuschmeißen oder sich bei einer Partie Wikingerschach zu verausgaben. So sieht für gewöhnlich der Alltag der angereisten Sportler aus.

 

Doch auch hinter den Kulissen ist immer einiges los. Insgesamt 50 Helfer sind während der drei Turniertage im Einsatz, hauptsächlich Angehörige der VfL-Handballabteilung. Antonia Bußmann und Anne Vrochte sind zwei dieser ehrenamtlichen Unterstützer. Sie selbst sind in der Jugendabteilung aktiv und für dieses Wochenende als Zeitnehmer engagiert worden. „Den Job übernehmen immer die Jugendmannschaften“, erklären die beiden. Ihre Aufgabe besteht darin, während der Partien Punkte zu zählen und eben die Zeiten zu nehmen. „Es macht Spaß“, findet Anne Vrochte, die bereits mehrfach bei dem beliebten Beachhandballturnier mitgeholfen hat. Antonia ist zum ersten, aber bestimmt nicht zum letzten Mal dabei: „Es ist lustig“, schließt sie sich ihrer Freundin an.

Es gibt bei einer solchen Veranstaltung viele weitere Aufgaben zu verteilen. Während die einen die Turnierpläne vor Beginn ausarbeiten und während des Events im Auge behalten, stehen andere im sandigen Feld und agieren als Schiedsrichter. Einige der Unparteiischen kommen aus den eigenen Reihen, andere aus befreundeten Vereinen. Und dann wären da noch die vielen fleißigen Hände, die beim Auf- und Abbau helfen, sich um Bewirtung, Technik und Equipment kümmern. „Ohne die vielen Helfer ist so ein Turnier nicht zu stemmen“, weiß Jens-Oliver Oster. „Die ersten Vorbereitungen laufen ab März. Und auch die Nachbereitung inklusive Abbau, Überprüfung des Equipments et cetera, nimmt noch einmal Zeit in Anspruch.“ Der Dank des Mitorganisators gilt daher allen Unterstützern, aber auch den Sportlern, die der Veranstaltung wie jedes Jahr dank fairem Spiel, freundlichem Umgang und bester Stimmung zu einem Erfolg verholfen haben. Kein Wunder, dass am Samstagabend bei der traditionellen Party bis tief in die Nacht ausgelassen gefeiert wurde.

Quelle: die Glocke