wn 2015 07 27 nr2Das ist bei den vorangegangenen zwölf Auflagen des Sassenberger Beachhandballturniers noch nicht vorgekommen: Die Vorrunde musste am Samstag gegen 17 Uhr abgebrochen werden, die letzten 20 Spiele fanden nicht mehr statt. „Doch die Aktiven haben das Beste daraus gemacht, der Stimmung auf der anschließenden Party tat das keinen Abbruch“, erzählte Mitorganisator Klaus Ruhe.

Jeweils 24 Damen- und Herrenmannschaften aus Westfalen, Hessen, Niedersachsen und Berlin, die meisten davon Stammgäste, waren am Freitag bei bestem Sonnenschein an den Start gegangen, am Samstag spielte das Wetter auch noch eine ganz Weile mit – bis das große Unwetter kam.

 

„Einige Mannschaften reisten daher vorzeitig ab, doch am Sonntag waren die Plätze und das Wetter wieder okay, so dass wir die Endrunde durchziehen konnten“, freute sich Ruhe.

Acht Herrenmannschaften spielten ihren Sieger schließlich zunächst in Gruppen und dann im K.o.-System aus, vier Frauenmannschaften nach dem Modus „jeder gegen jeden“.

Dabei landeten alte Bekannte auf den ersten Plätzen. Die Beach Queens aus Ostwestfalen, die bereits 2012 und 2013 gewonnen hatten, setzten sich in der Endrunde souverän gegen die Strandperlen, den 1. SC Liebefeld und die Wild Berrys durch. Das Finale der Herrenkonkurrenz gewann Strand Pauli Krefeld, der Sieger von 2013, gegen die Multiplen Torgassmen aus Köln.

Einen Tag nach dem aufregenden Turnier blickte Sassenbergs Handballchef Thomas Stockhausen schon wieder nach vorn: „Wir werden auch im nächsten Jahr wieder unser Beachhandballturnier durchführen, das steht fest. Unsere Gäste fanden den Umzug vom Zelt in die Turnhalle überhaupt nicht schlimm, im Gegenteil. ‚Alle versicherten, dass sie im nächsten Jahr wiederkommen wollen.“

Quelle: Westfälische Nachrichten