wn 2015 07 22 sKlingende Namen sind ein fester Bestandteil des Beachturniers, das die Handballer des VfL Sassenberg seit 2003 jährlich ausrichten – auch dieses Mal. Ob die Wild deckenden Herzbuben, die Strandnixxen Jäger und Dynamo Tresen bei den Herren oder die Schäbigen Sandbiester Witten, die Jadebusen Wunder und der 1. SC Liebefeld bei den Damen, der Fantasie der VfL-Gäste sind keine Grenzen gesetzt. Jeweils 24 Damen- und Herrenteams gehen am kommenden Wochenende beim 13. RWE-Beach-Cup im Sassenberger Waldstadion an den Start und kämpfen um Platz und Sieg. Doch im Vordergrund steht dabei eindeutig der Spaß.

Los geht‘s am Freitag um 17.30 Uhr auf den drei Sandplätzen mit der Vorrunde, die am Samstag um 8.45 Uhr ganztägig fortgesetzt wird. Die jeweils besten acht Mannschaften der Vorrunde ermitteln dann am Sonntag zwischen 10 und 15 Uhr im K.o.-System die Sieger. Highlight der Veranstaltung ist – wie immer - die große Party, die am Samstagabend direkt neben der Schützenhalle stattfindet – auch für Nichthandballer. „Das ist immer ein beliebter Programmpunkt, den sich keiner nehmen lässt. Schließlich sind unsere Gäste ohnehin da, weil sie bei uns zelten. Nach Hause fährt zwischen den Turniertagen niemand, auch nicht die Teams aus der näheren Umgebung“, erklärt Janis Göcke vom Förderverein der Abteilung. Etliche Teams nehmen gerne die weite Anreise auf sich und kommen aus Köln, Wesel oder Hamburg. „Über 80 Prozent der Mannschaften sind Stammgäste, denen es scheinbar gut bei uns gefällt. Deswegen ist die Resonanz auf unsere Ausschreibung auch immer groß, das Teilnehmerfeld ist stets schnell gefüllt“, ergänzt Göcke.

Dauerbrenner sind neben dem gastgebenden VfL die Herren von Selecao Bork, die noch kein einziges Turnier in der Hesselstadt ausgelassen haben. Für Göckes VfL-Kollegen bedeutet die Mammutveranstaltung natürlich eine Menge Arbeit. „Da sind so gut wie alle Mitglieder im Einsatz, anders geht es nicht.“

Quelle: Westfälische Nachrichten  Autor: Wolfgang Schulz